Tuesday, January 10, 2012

Wie kann ich die Akku Lebensdauer Verlängern?

1. Am Anfang voll aufladen
Neue Nickel-Cadmium-Akkus sollten Sie vor dem ersten Einsatz unbedingt vollständig aufladen. Versäumen Sie dieses Volltanken, verliert der Akku bis zu 20 Prozent seiner Kapazität. In der Regel dauert das Erstladen 12 bis 16 Stunden. Wie lange Ihr Akku braucht, steht in der Bedienungsanleitung. Und gönnen Sie Ihrem Akku diesen Ladeprozeß ohne Unterbrechung.

2. Belasten Sie Ihren Akku
Akkus brauchen die Herausforderung durch stundenlange Standby-Einsätze oder lange Telefonate. Nur wer seinen Akku regelmäßig fordert, erhält das Potenzial der aufladbaren Zellen. Am besten lassen Sie ihren Stromspeicher stets so lange im Einsatz, bis das Gerät mit Piepstönen vor dem baldigen Ende des Energievorrats warnt.

3. Nicht zu früh nachladen
Wer sein schnurloses Telefon nach jedem Gespräch auf die Ladestation zurücklegt, beschädigt die Kondition des Akkus. Der Memory-Effekt tritt auf: Die Zelle merkt sich, das häufig nur ein Bruchteil ihrer Kapazität gefordert wurde und reduziert ihre Leistungsfähigkeit. Statt für einen Tag, liefert das Gerät nur noch Energie für wenige Stunden. Legen Sie Ihr schnurloses Telefon also neben die Ladestation, solange noch Strom in den Zellen ist. Ein halbvoller Akku arbeitet genauso gut wie ein proppevoller.

4. Einmal pro Woche eine Akku-Kur
Damit Ihr Akku die Fehlbehandlung des Alltags besser verkraftet, gönnen Sie seinen Zellen eine regelmäßige Kur. Entladen Sie den Akku einmal pro Woche komplett, indem Sie das Gerät im Standby-Betrieb bis zum Warnton auspowern, oder nutzen Sie die Entladefunktion an ihrer Ladestation. Nach dem Entladen wird der Akku wieder vollgetankt. Regelmäßige Kuren verhindert den Memory-Effekt und sorgt für ein langes und ausdauerndes Akku-Leben.

5. Für harte Fälle: die Kurpackung
Bei hartnäckiger Ausdauerschwäche hilft nur eine Akku-Komplettkur: Erst Volladen, dann restlos Entladen, wieder Volltanken und erneut Auspowern. Mit jedem Durchgang gewinnt die Zelle ein Stück Aufnahmekapazität zurück und erreicht nach längerem Training fast die Leistungsfähigkeit der ersten Tage. Verbessert sich die Ausdauer des Akkus trotz dieser Kurpackung nicht, ist die Zelle defekt.

6. Akkus nicht überladen
Zu langes Laden auf einer Schnellladestation gefährdet den Akku. Solange sich die Akkus auf dem Ladegerät befinden, werden sie nachgeladen. Vor allem das häufigere Überladen über mehrere Tage hinweg fördert den Memory-Effekt und läßt die Zellen schnell altern. Schließen sie Ihren Akku nur ab und zu für einige Stunden an einen hochwertigen Schnelllader, bereitet dies der Zelle noch kein Problem. Ebensowenig wie das verlängerte Tanken auf Übernachtladern. Tip: Halten Sie die Ladezeiten ein. Die Zellen müssen bei Schnellladern spätestens nach 24 Stunden von der Tankstelle.

7. Nur bei Zimmertemperatur auftanken
Stecken Sie niemals einen kalten Akku in ein Schnellladegerät. Es besteht sonst die Gefahr, dass das Ladegerät die Akkuzellen überlädt und schädigt. Die Ladestromregelung funktioniert nur bei Temperaturen zwischen 10 und 40 Grad optimal. Unser Tip: Erst den Akku in der Wohnung auf Zimmertemperatur "aufwärmen", bevor er ins Ladegerät kommt.

8. Akkus verlieren bei Lagerung Energie
Auch im unbenutzten Zustand geben Akkus Energie ab. Bei Zimmertemperatur verlieren sie im Monat rund 20 % ihres Vorrats durch Selbstentladung. Wollen Sie unbedingt einen vollen Akku über mehrere Tage lagern, legen Sie ihn in den Kühlschrank. Bei niedrigen Temperaturen fällt die Selbstentladung am geringsten aus.

Eine Schutzelektronik und die Verarbeitung hochwertiger Komponenten bieten Ihnen ein hohes Maß an Sicherheit, sowohl gegen Überladung, als auch gegen Kurzschluss. So kann der Akku eine höhere Anzahl von Lade-Entlade-Zyklen erreichen. Dies bedeutet eine längere Lebensdauer Ihres neuen Akkus.

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